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Energydrinks immer beliebter bei Jugendlichen.

Energydrinks sind sehr beliebt. Bereits jedes fünfte Schulkind konsumiert sie regelmäßig. Was Folgen für die Gesundheit haben kann.

Jedes fünfte Schulkind greift regelmäßig zu Energydrinks

Laut Werbung wirken Energydrinks anregend. Sie vertreiben die Müdigkeit und steigern die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Wurden Energydrinks zunächst von Erwachsenen nachgefragt, so werden diese Getränke nun auch bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Eine für den Präventionsradar durchgeführte Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) und der DAK zeigt, dass bereits jeder fünfte Schüler (19 Prozent der Klassenstufen 5 bis 10) mindestens einmal im Monat zu einem Energydrink greift. Sechs Prozent konsumieren diese Drinks wöchentlich, drei Prozent sogar täglich. Die Jungen liegen dabei vorne: Von den täglichen Konsumenten sind zwei Drittel männlich.

Wobei ein deutlicher Unterschied im Konsumverhalten zwischen Gymnasiasten und Schülern anderer Schulformen zu erkennen ist. Während in der Gesamtstichprobe 11 Prozent der Gymnasiasten mindestens monatlich Energydrinks konsumieren, lag die durchschnittliche Quote für andere Schulformen mehr als doppelt so hoch. Coole Werbung, und bunte, stylishe Verpackungen zeigen hier ihre Wirkung.

Unerwünschte Nebenwirkungen sind möglich

Da diese Getränke oft extrem gesüßt sind und Zusatzstoffe wie Säuerungsmittel, Koffein oder Taurin enthalten, können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

„Die sogenannten Energydrinks verleihen keinen Powerschub, sondern können zu massiven Gesundheitsproblemen führen.“

Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit

So sehen die Autoren der Studie einen Zusammenhang bei Schlafproblemen, Übergewicht und Hyperaktivität. Dieser Zusammenhang zeige sich bereits bei regelmäßigem Konsum, bei dem die Kinder und Jugendlichen etwa einmal im Monat einen Energydrink zu sich nehmen, werde aber extrem deutlich bei vieltrinkenden Jugendlichen. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Jungen und Mädchen mit täglichem Konsum berichten von Problemen beim Ein- oder Durchschlafen. In der Gruppe derjenigen, die nie oder nur selten Energydrinks trinken, sind Schlafstörungen deutlich seltener (41 Prozent).

In der Befragung machten die Schülerinnen und Schüler auch Angaben zu ihrem Körpergewicht und ihrer Größe. Demnach leiden 16 Prozent der Vieltrinkenden unter Übergewicht – doppelt so viele wie bei den Nichttrinkenden.

„Der Präventionsradar belegt den negativen Einfluss der stark koffeinhaltigen Softdrinks.“

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Studienleiter IFT-Nord

Mehr Warnhinweise gefordert

Angesichts der in der Studie aufgezeigten Zusammenhänge sind die bisher gesetzlich vorgeschriebenen Warnhinweise auf den Getränkedosen oder -flaschen „Erhöhter Koffeingehalt“ und „Für Kinder und schwangere und stillende Frauen nicht geeignet“ unzureichend.

„Wir brauchen eine bessere Kennzeichnung von Energydrinks, die klar vor den Gesundheitsrisiken warnen, um insbesondere Minderjährige zu schützen.“

Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit

(Quelle: Präventionsradar 2018/19, DAK, Bild: ©HstrongART/Shutterstock.com )

Präventionsradar

Der Präventionsradar der DAK-Gesundheit und des IFT-Nord ist eine Fragebogenstudie zum Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 10. Untersucht wird das körperliche und psychische Wohlbefinden sowie das Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen fünf bis zehn. Dafür finden in jährlichem Abstand Befragungen statt. An der jetzt ausgewerteten dritten Welle haben im Schuljahr 2018/2019 in 13 Bundesländern insgesamt 14.242 Mädchen und Jungen teilgenommen.

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