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Mundhöhlenkrebs – die verborgene Krankheit

Mundhöhlenkrebs auf dem Vormarsch.

Jährlich erkranken in Deutschland rund 10.000 Menschen an Mundhöhlenkrebs. Dennoch ist diese Krankheit wenig bekannt. Dabei steht dieser Krebs bei Männern bereits an siebter Stelle aller bösartigen Tumoren. Männer sind mit einem Anteil von rund drei Viertel der Erkrankung am stärksten betroffen. Wobei Mundhöhlenkrebs am häufigsten bei Männern im Alter von 55 bis 65 und bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren auftritt.

Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko stark

Auffallend ist, dass die meisten der Betroffenen langjährige Raucher sind. Ebenso scheint ein stärkerer Alkoholkonsum das Risiko zu erhöhen. Besonders gefährdet sind Personen, die Tabak kauen, denn bei ihnen erhöht sich das Risiko, an einem Mundhöhlenkarzinom zu erkranken, um den Faktor 50. Das ist auch der Grund, warum beispielsweise in Indien der Anteil an Mundhöhlenkrebs sehr viel höher ist, denn dort haben Männer die Gewohnheit, Tabak zu kauen. Aber auch absolute Nichtraucher und Menschen, die selten oder nie hochprozentigen Alkohol zu sich nehmen, können an Mundhöhlenkrebs erkranken. Schon eine schlecht sitzende Zahnprothese oder scharfe Zahnkanten, die ständig das Zahnfleisch reizen, aber auch Warzenviren (Papilloma-Viren) oder eine schlechte Mundhygiene können Auslöser für die Entstehung des Tumors sein (vgl. www.aerzteblatt.de).

Erste Warnzeichen der Erkrankung oft zu spät

Schmerzen beim Essen und Schlucken, blutiger Speichel, Mundgeruch, aber auch ein Taubheitsgefühl an der Zunge, den Zähnen oder der Lippe können Hinweise auf einen Mundhöhlenkrebs sein. Allerdings verursacht der Mundhöhlenkrebs im frühen Stadium oft keine Schmerzen. Was mit ein Grund ist, dass in mehr als der Hälfte der Fälle der Tumor erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Dabei ist das frühzeitige Erkennen extrem wichtig, denn trotz allen medizinischen Fortschritten und verbesserten Behandlungsmethoden liegt die 5-Jahres-Überlebensrate der Patienten mit einem Mundhöhlenkarzinom nur zwischen 50 und 60 Prozent.

Je früher Mundhöhlenkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Der regelmäßige Besuch der Zahnarztpraxis hilft also nicht nur die Zähne und das Zahnfleisch gesund zu erhalten. Die gründliche Untersuchung des gesamten Mundes dient auch der Früherkennung. Sollten hierbei auffällige Veränderungen festgestellt werden, so müssen weitere diagnostische Untersuchungen, beispielsweise eine Entnahme von Gewebe aus dem verdächtigen Bereich zur feingeweblichen Untersuchung (Biopsie) erfolgen. Wird hierbei ein Mundhöhlenkrebs entdeckt, kann die richtige Behandlung, beispielsweise operative Entfernung des Tumors, eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie, eingeleitet werden.

Wie können Sie selbst vorbeugen?

Sorgen Sie für eine gründliche Mundhygiene. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Mundschleimhaut. Sollten Sie dort Veränderungen sehen, gehen Sie zu Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin. Rauchen und Alkohol sind Risikofaktoren. Versuchen Sie, diese Risiken zu minimieren oder ganz zu vermeiden.

(Foto: © Zerbor / Fotolia)

Weitere Informationen im Internet

Mundhöhlenkrebs – die verborgene Krankheit
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