Blog Zahnputzladen

Zahnpflege auf höchstem Niveau

Und der Haifisch, der hat Zähne …

Ohne Zahnart geht es auch ….

… aber nur, wenn man ein Haifisch ist. Denn das Gebiss des Haifischs ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Ein Zahnarzt wird hier nicht benötigt. Was wir manchmal gerne hätten hat die Natur dem Haifisch von Geburt an mitgegeben: Ständig nachwachsende Zähne.

Einen Revolver im Maul

Die Fachleute bezeichnen das Gebiss des Haifischs auch als „Revolvergebiss“, bei dem die Zähne ständig nachgeladen werden. Ein Leben lang. Sind die vorderen Zähne durch den Gebrauch abgenutzt, fallen sie aus. Die entstandene Lücke muss aber nicht mit Zahnersatz oder einem Implantat gefüllt werden. Beim Hai hat die Natur eine wunderbare Lösung gefunden. Ganz ohne die Hilfe eines Zahnarztes.

Hinter den vorderen Zähnen stehen weitere Zähne in Zahnreihen. Diese Zähne, die zunächst flach im Maul liegen, wandern nach vorne, richten sich auf und ersetzen die abgestoßenen Zähne. Diese Zahnwanderung wird durch eine Besonderheit ermöglicht. Die Zähne stecken nicht mit ihren Wurzeln im Kieferknochen, sondern sie sind an der Haut befestigt, die wie ein Fließband die Zähne nach vorne schiebt. Je nach Haiart gibt es mehrere oder nur eine Zahnreihe. So hat der Tigerhai nur eine, der Katzenhai aber drei.

Der Zahnwechsel ist bei jeder Haiart unterschiedlich. Während es bei manchen Haiarten nur eine Woche braucht, bis ein neuer Zahn in der ersten Reihe steht,  dauert dieser Vorgang bei anderen Haien mehrere Wochen.

Haifisch mit Zähnen auf der Haut

Wenn Bertolt Brecht (1898 – 1956) in seiner „Moritat von Mackie Messer“, dem ersten Lied der 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraugeführten „Dreigroschenoper“ dichtet: „Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht…“, dann hat er nur teilweise Recht. Der Hai trägt seine Zähne nicht nur im Gesicht. Denn auch die Haut des Haifischs ist mit kleinen Hautzähnchen bewaffnet. Weshalb man in früheren Zeiten Haifischhaut als Schmirgelpapier zum Schleifen von Hölzern verwendete.

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