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Mineralwasser mit Fluoridgehalt hilft Zähne vor Karies zu schützen

Mineral- und Heilwasser wird gerne getrunken. 2016 haben die deutschen Mineralbrunnen mit einem Rekordwert von 11,3 Milliarden Litern haben so viel Mineral- und Heilwasser wie nie zuvor abgefüllt. Gegenüber 2015 war dies fast 1 Prozent mehr. Aus Sicht unserer Zähne durchaus positiv. Denn Mineralwasser ist nicht nur ein guter Durstlöcher, sondern häufig auch eine wichtige Fluoridquelle. Es hilft, unsere Zähne vor Karies zu schützen.

Allerdings ist der Fluoridgehalt der verschiedenen Mineralwasser sehr unterschiedlich. Während einige Wasser lediglich 0,02 mg Fluorid pro Liter enthalten, kommen andere auf über 3 mg pro Liter. Für Säuglingsnahrung sollten Mineralwasser mit einem Gehalt von über 1,0 mg Fluorid/Liter nicht empfohlen werden. 1,0 mg Fluorid/Liter entspricht dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Wert für eine Trinkwasserfluoridierung.

Mineralwasser:  Angabe des Fluoridgehalts nicht unbedingt nötig

Liegt der Fluoridgehalt eines Mineralwasser unter 1,5 mg Fluorid pro Liter, dann muss er nicht auf dem Flaschenetiketten aufgeführt werden. Deshalb gibt es viele Mineralwässer, die zwar Fluorid enthalten, dies aber auf dem Etikett nicht angeben. Gesetzlich ist nur vorgeschrieben, dass Mineralwasser mit einer Konzentration von mehr als 1,0 mg Fluorid pro Liter freiwillig als fluoridhaltig gekennzeichnet werden können. Wird Mineralwasser als „zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ ausgelobt, sind für die einzelnen Inhaltsstoffe gewisse Höchstwerte vorgesehen. Es darf dann beispielsweise nicht mehr als 0,7 mg Fluorid/Liter enthalten. Bei Werten über 1,5 mg Fluorid/Liter muss der Gehalt angegeben und nach der 2004 in Kraft getretenen „Dritten Verordnung zur Änderung der Mineral- und Tafelwasserverordnung“ zusätzlich mit dem Hinweis versehen sein: „Enthält mehr als 1,5 mg/l Fluorid: Für Säuglinge und Kinder unter 7 Jahren nicht zum regelmäßigen Verzehr geeignet“.

Liste mit dem Fluoridgehalt von Mineral- und Heilwassern

Mineralwasser wird oft täglich getrunken oder in Gegenden mit einer hohen Nitratkonzentration im Trinkwasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet. Da ist es wichtig, zu wissen, wie hoch der jeweilige seines Lieblingswassers ist. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen hat eine Liste mit den Fluoridgehalten von über 280 Mineral- und Heilwassern zusammengestellt.

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