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Zahnpflege auf höchstem Niveau

Mehr Transparenz bei Kieferorthopädie

Mehr Transparenz bei Kieferorthopädie für Kassenpatienten

Viele Eltern kennen es: Der Sohn oder die Tochter benötigt eine Zahnspange. Kein Wunder, denn bei fast jedem zweiten Kind und Jugendlichen ist eine Zahnspange, also Kieferorthopädie, angesagt. Was richtig teuer werden kann. Denn obwohl AOK, Barmer und Co. bei ausgeprägten Fehlstellungen einen Großteil der Behandlungskosten für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr übernehmen, haben die Eltern oftmals dennoch einen größeren Privatanteil zu bezahlen. Schließlich finanziert die gesetzliche Krankenkasse nur die Grundversorgung. Sie darf nur bezahlen, was zweckmäßig, ausreichend und wirtschaftlich ist. Also das an Therapie, was für die Besserung der Krankheit unbedingt notwendig ist und „dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse entspricht und gute Behandlungsergebnisse ermöglicht“ (vgl. KZBV 2017).

Viele Privatleistungen angeboten

Wie fast immer gibt es natürlich auch andere Lösungen, die mehr als „zweckmäßig“, „ausreichend“ und „wirtschaftlich“ sind. So kann durch kleinere oder zahnfarbene Brackets die Zahnpflege erleichtert oder die Ästhetik verbesser werden. Angeboten werden auch Bögen aus einer elastischen Speziallegierung (Titan) oder eine Bracketumfeldversiegelung. Unbedingt notwendig sind sie jedoch nicht. Weshalb diese Mehrleistungen auch nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf eine zuzahlungsfreie kieferorthopädische Behandlung

Eine neue Vereinbarung zur kieferorthopädischen Behandlung bei Kassenpatienten zwischen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und dem Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) schafft nun für Versicherte im Hinblick auf vertragliche und darüber hinausgehende Leistungen und Kosten mehr Transparenz. Zugleich betont die Vereinbarung den grundsätzlichen Anspruch für gesetzlich Versicherte auf eine zuzahlungsfreie kieferorthopädische Behandlung. Denn keinesfalls darf eine Kassenbehandlung von privaten Zuzahlungen abhängig gemacht werden. Eine Feststellung, die die KZBV bereits 2015 in einer Erklärung betonte, indem sie feststellte, dass ein solches Verhalten klar gegen vertragszahnärztliche Pflichten verstößt“ (vgl. KZBV 2015).

Weitere Informationen:

Mehr Transparenz bei Kieferorthopädie
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6 Gedanken zu „Mehr Transparenz bei Kieferorthopädie

  • Mai 25, 2018 um 11:43 am
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    Mein Bruder hatte für lange Zeit eine große, feste Zahnspange im Mund. Nach einem halben Jahr haben sie in der Kieferorthopädie ihm eine andere gegeben. Mittlerweile kann er wieder alles Essen, nur das Reinigen der Brackets ist etwas schwierig.

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  • Juni 29, 2018 um 9:28 am
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    Danke für den großartigen Beitrag bezüglich Transparenz und Kieferorthopädie. Mir war nicht bewusst, dass gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf eine zuzahlungsfreie kieferorthopädische Behandlung haben. Alles Information, die kein Dentist am Blackboard aushängt.

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  • September 18, 2018 um 11:26 am
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    Mein Neffe ist auch an eine Zahnspange gebunden. Eigentlich meinte die Zahnärztin, dass er keine bräuchte. Dies erübrigte sich aber nach einigen Jahren und er bekam eine feste Zahnspange.

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  • November 23, 2018 um 3:36 pm
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    Meine Nichte und meine Neffen haben auch Zahnspangen. Sie sind damit schon so früh zur Kieferorthopädie für Kinder gekommen – ich, zum Beispiel, war noch nie beim Kieferorthopäden. Mein Bruder meinte, die Krankenkasse zahlt alles für die Kinder.

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  • Dezember 4, 2018 um 1:37 pm
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    Dass in der Kieferorthopädie auch Kassenpatienten zuzahlungsfrei behandelt werden, überrascht mich positiv. Die zusätzlichen Links zum Thema finde ich auch sehr hilfreich. Meine Tochter bekommt im kommenden Januar eine Zahnspange und wir werden uns hier noch weiter informieren!

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  • Dezember 7, 2018 um 10:35 am
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    Mein Kieferorthopäde ist ein ganz netter. Er berät sehr gut und achtet darauf, dass er mir alles erklärt, bevor er eine Behandlung durchführt. Mir ist das sehr wichtig, nur so kann man sich auf einer Ebene unterhalten, da ich selbst nur wenig von dem, was er vorschlägt verstehe. Er bietet auch immer Alternativen mit an.

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