Blog Zahnputzladen

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Zahnpflege auf höchstem Niveau

Mundhygiene für Erwachsene

Mundhygiene für Erwachsene

Gesundheits-, Fitness-, Wellness-Wellen haben große Teile der Bevölkerung erfasst. Es wird gejoggt, um die Kondition zu trainieren. Und in Fitness-Tempeln wird keine noch so schweißtreibende Anstrengung gescheut, um die Figur in die gewünschte Form zu bringen. Kein Zweifel: Der Zeitgeist heißt Körperkult. Gute Zeiten auch für die Fitness der Zähne? Gute Zeiten für die Mundhygiene?

Tatsächlich treibt die Jugend von heute regelmäßig Mundhygiene – und zwar zweimal täglich. Ein erfreulicher Trend, denn wer einmal ein gewisses Niveau an Mundpflege erreicht hat, geht freiwillig nicht mehr auf ein niedrigeres Niveau zurück. Und das ist gut so für die Zähne! Denn die möglichst vollständige Entfernung von Zahnbelägen durch eine regelmäßige Zahnreinigung mit Zahnbürste und Zahnseide oder Zahnwischenraumbürstchen ist die wirksamste Methode, um Ihr Zahnfleisch und Ihre Zähne gesund zu erhalten. Mindestens zweimal täglich sollten Sie Ihre Zähne gründlich putzen. Morgens nach dem Frühstück und abends kurz vor dem zu Bett gehen.

Die richtige Zahnbürste

Für das tägliche Zähneputzen ist eine Zahnbürste mit Kunststoffborsten, die rundgeschliffene Borstenenden haben, empfehlenswert. Das Bürstenfeld sollte etwa 25 bis 30 mm lang und der Bürstenkopf abgerundet sein. In der Regel sollten Bürsten mit einem mittleren Härtegrad verwendet werden. Wenn Sie allerdings unter überempfindlichen Zähnen leiden, so wählen Sie stattdessen einen weichen Härtegrad. Über die günstigste Anordnung der Borstenbüschel gibt es unterschiedliche Meinungen. Probieren Sie am besten selbst aus, mit welcher Borstenstellung sie Ihre Zähne am gründlichsten reinigen. Der Bürstengriff sollte Ihnen gut in der Hand liegen. Anstelle einer Handzahnbürste können Sie natürlich auch eine moderne elektrische Zahnbürste verwenden.

Die Zahnputztechnik macht den Unterschied

Zur Zahnprophylaxe gehört eine wirksame Zahnputztechnik. Die Art der Zahnputztechnik ist weniger wichtig als die richtige Putzsystematik. Denn nur mit der Putzsystematik stellen Sie sicher, dass auch alle Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Die im Folgenden beschriebene Bass-Zahnputztechnik ist eine häufig empfohlene Methode:

a) Halten Sie die Zahnbürste in einem schrägen Winkel von ca. 45 Grad halb auf das Zahnfleisch, halb auf die Zähne. Die Borsten ragen jetzt in die Zahnzwischenräume und in die Furche zwischen Zähnen und Zahnfleisch.So werden die Zähne optimal gesäubert und es wird gleichzeitig das Zahnfleisch massiert. b) Putzen Sie jetzt in kurzen, schnellen Bewegungen hin und her - wie auf der Stelle.So wird der bakterielle Zahnbelag - die Hauptursache für Karies und Zahnfleischentzündungen - gründlich entfernt. c)Rücken Sie dann immer jeweils zwei Zähne weiter - aber bleiben Sie im Putzrhythmus.Je kleiner die Putzfläche, desto besser die Reinigung der Zahnzwischenräume.
a) Halten Sie die Zahnbürste in einem schrägen Winkel von ca. 45 Grad halb auf das Zahnfleisch, halb auf die Zähne. Die Borsten ragen jetzt in die Zahnzwischenräume und in die Furche zwischen Zähnen und Zahnfleisch. So werden die Zähne optimal gesäubert und es wird gleichzeitig das Zahnfleisch massiert.
b) Putzen Sie jetzt in kurzen, schnellen Bewegungen hin und her – wie auf der Stelle. So wird der bakterielle Zahnbelag – die Hauptursache für Karies und Zahnfleischentzündungen – gründlich entfernt.
c) Rücken Sie dann immer jeweils zwei Zähne weiter – aber bleiben Sie im Putzrhythmus. Je kleiner die Putzfläche, desto besser die Reinigung der Zahnzwischenräume.
d) Wischen Sie zwischendurch den losgerüttelten Zahnbelag vom Zahnfleisch weg zur Zahnkrone. Dadurch wird der Zahnfleischsaum auch von kleinsten bakteriellen Partikeln befreit. e) Außen fertig? Dann widmen Sie sich mit der gleichen Sorgfalt den Zahninnenflächen. Die Plaque an den Zahnrückseiten ist besonders kritisch - man sieht sie nämlich nicht. f) Ganz fertig? Dann drücken Sie zum Schluss die Zahnbürste auf die Kauflächen und putzen wieder in kurzen Bewegungen hin und her - immer zwei Zähne weiter. Die Kauflächen sind besonders gefährdet. Mund ausspülen. Fertig.
d) Wischen Sie zwischendurch den losgerüttelten Zahnbelag vom Zahnfleisch weg zur Zahnkrone. Dadurch wird der Zahnfleischsaum auch von kleinsten bakteriellen Partikeln befreit.
e) Außen fertig? Dann widmen Sie sich mit der gleichen Sorgfalt den Zahninnenflächen. Die Plaque an den Zahnrückseiten ist besonders kritisch – man sieht sie nämlich nicht.
f) Ganz fertig? Dann drücken Sie zum Schluss die Zahnbürste auf die Kauflächen und putzen wieder in kurzen Bewegungen hin und her – immer zwei Zähne weiter. Die Kauflächen sind besonders gefährdet. Mund ausspülen. Fertig.

Die beschriebene Zahnputzmethode ist für die meisten Menschen geeignet. Bei bestimmten Erkrankungen des Zahnfleisches wird Ihnen Ihr Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt vielleicht eine andere Zahnputzmethode zeigen, die in diesen Fällen geeigneter ist. Unabhängig von der angewendeten Zahnputzmethode sollten Sie darauf achten, dass Sie mindestens drei Minuten putzen. Dann können die Fluoride der Zahnpasta ihre Wirkung voll entfalten und Ihre Zähne optimal schützen!

Zuviel Druck ist schädlich

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie keinen zu großen Druck beim Putzen ausüben, das ist unnötig und schädigt den Zahnschmelz. 150 Gramm sind genug. Wenn Sie zu kraftvoll bürsten, zieht sich das Zahnfleisch zurück, und es kommt zu keilförmigen Schäden am freiliegenden Zahnhals.
Nach dem Putzen spülen Sie die Bürste gut aus, und bewahren Sie sie so auf, dass so schnell wie möglich trocknen kann. Nach zwei bis spätestens drei Monaten muss die Zahnbürste gewechselt werden. Das empfiehlt sich auch nach einer schweren Erkältung oder Grippe. So beugen Sie einer erneuten Infektion vor.

Nach sauren Speisen oder Erbrechen: Vorsicht beim Zähneputzen!

Säurehaltige Nahrungsmittel weichen den Zahnschmelz auf. Daher ist beim Zähneputzen nach dem Essen besondere Vorsicht geboten: Das Reinigen der Zähne direkt nach dem Verzehr von sauren Speisen und Getränken kann den Zahnschmelz schädigen. Verstärkt werden die Schäden zusätzlich durch starkes Schrubben und Zahnpasten mit hohem Schleifkörperanteil. Sie sollten daher nach dem Verzehr von sauren Nahrungsmitteln wie Salatessig oder sauren Getränken wie Orangensaft und Erfrischungsgetränken mindestens eine Stunde mit dem Putzen warten. Nach dieser Zeit haben sich die schädlichen Säuren im Mund wieder neutralisiert und können der Zahnsubstanz nicht mehr gefährlich werden.

Auch nach einem Erbrechen sollte eine Stunde mit Zähneputzen gewartet werden. Gegen den unangenehmen Geschmack hilft das Ausspülen mit Mineralwasser.

Die Zahnzwischenraumpflege nicht vergessen

Auch moderne Zahnbürsten erreichen die Zahnzwischenräume nur unzureichend. Da dies der Ort ist, an dem Erkrankungen wie Gingivitis, Parodontitis und Karies besonders schnell entstehen, ist die Reinigung des Zahnzwischenraumes von besonderer Bedeutung. Hierfür stehen Ihnen Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen zur Verfügung. Sicher, die Anwendung von Zahnseide, das so genannte „Fädeln“, ist nicht ganz einfach. Mit etwas Übung kann diese Technik aber jeder beherrschen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin.

a) Reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume vor dem Zähneputzen. Neben Sie einen etwa 50 cm langen Faden und wickeln Sie ihn fest um beide Mittelfinger. Spannen Sie ihn so über Zeigefinger und Daumen, dass ein ca. 3 cm langes, fest gespanntes Stück Zahnseide zwischen den Fingern verbleibt. b) Führen Sie die Zahnseide so eng wie möglich an den jeweiligen Zähnen und säubern Sie die Seiten beider Zähne im Zahnzwischenraum. Die Zahnseide soll ruhig unter den Zahnfleischsaum geführt werden, bis ein leichter Widerstand spürbar ist. Zahnfleisch nicht verletzen! c) Bewegen Sie die Zahnseide auf- und abwärts. Machen Sie keine „Sägebewegungen“ (Vorwärts-Rückwärts), es sei denn, um am Anfang enge Kontaktpunkte zwischen den Zähnen zu überwinden.
a) Reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume vor dem Zähneputzen. Neben Sie einen etwa 50 cm langen Faden und wickeln Sie ihn fest um beide Mittelfinger. Spannen Sie ihn so über Zeigefinger und Daumen, dass ein ca. 3 cm langes, fest gespanntes Stück Zahnseide zwischen den Fingern verbleibt.
b) Führen Sie die Zahnseide so eng wie möglich an den jeweiligen Zähnen und säubern Sie die Seiten beider Zähne im Zahnzwischenraum. Die Zahnseide soll ruhig unter den Zahnfleischsaum geführt werden, bis ein leichter Widerstand spürbar ist. Zahnfleisch nicht verletzen!
c) Bewegen Sie die Zahnseide auf- und abwärts. Machen Sie keine „Sägebewegungen“ (Vorwärts-Rückwärts), es sei denn, um am Anfang enge Kontaktpunkte zwischen den Zähnen zu überwinden.

Sie sehen, mit etwas Übung ist es gar nicht so schwer, mit Zahnseide seine Zähne zu pflegen. Machen Sie sich die Reinigung mit Zahnseide zur täglichen Gewohnheit, noch bevor Sie die ersten offensichtlichen Probleme mit Ihrem Zahnfleisch haben. Bei weit auseinander stehenden Zähnen oder wenn das Zahnfleisch schon stärker zurückgegangen ist und die Zahnwurzeln teilweise frei liegen kann anstelle von Zahnseide eine Zahnzwischenraumbürste angewendet werden.

Die Zungenreinigung

Haben Sie schon mal Ihre Zunge gereinigt? Während in anderen Kulturkreisen die Reinigung der Zunge zur normalen täglichen Mundpflege gehört, ist sie bei uns noch ungebräuchlich. Zur Reinigung der Zunge gibt es Zungenbürsten und Schaber. Beläge und Bakterien auf der Zunge werden entfernt, was mit dazu beitragen soll, den Atem länger frisch zu halten. Die Anwendung erfolgt nach dem Zähneputzen, wobei man den Zungenreiniger mit leichtem Druck von hinten nach vorne über die Zunge zieht und den Belag unter fließendem Wasser ab spült. Diesen Vorgang wiederholt man 3- bis 4-mal.

Weitere Informationen

 

Themenhefte „Mundgesundheit“

Mit fachlicher Unterstützung durch die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat Colgate, ein Hersteller von Mundhygieneprodukten, mehrere Broschüren zum Thema Mund- und Zahnpflege herausgegeben, um die Mundgesundheit in Deutschland weiter zu verbessern. Jede Broschüre ist einem speziellem Thema gewidmet. Alle Broschüren liegen als pdf-Dateien unterschiedlicher Größe vor:

Mundhygiene für Erwachsene
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5 Gedanken zu „Mundhygiene für Erwachsene

  • September 27, 2016 um 6:21 pm
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    Auf der Suche nach der BASS-Methode bin ich hier bei dir gelandet. Eine sehr gute Erklärung mit hilfreichen Bildern. So darf es gern immer sein. 🙂

    Im weiteren habe ich Infos zu den Zahnzwischenräumen gefunden, dort wird beschrieben dass Zahnseide eher für die Schneidezähne geeignet sind und für die Backenzähne Interdentalbürsten besser geeignet sind.
    Wie siehst du das?
    Beste Grüße

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    • September 29, 2016 um 9:06 pm
      Permalink

      Zahnseide eignet sich gut für sehr enge Zahnzwischenräume. Bei den Frontzähnen ist dies oft der Fall. Es gibt jedoch mittlerweile auch Zahnzwischenraumbürstchen mit sehr kleinem Bürstendurchmesser (kaum dicker als Zahnseide), die gut für den Frontzahnbereich verwendet werden können. Im Zweifelsfall sollte man seine Zahnarzpraxis um Rat zur Auswahl des geeigneten Hilfsmittels bitten.

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  • Oktober 2, 2016 um 11:03 am
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    Vielen Dank, ich komme ganz gut mit der Mischung aus Zahnseide und Interdentalbürsten klar. 🙂

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  • Dezember 11, 2016 um 9:11 am
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    Echt toller Artikel! Die meisten Leute unterschätzen einfach, was für einen Unterschied es macht, wie man seine Zähne putzt. Ich kenne sogar Leute, die an manchen Tagen nur ordentlich mit Mundwasser durchspülen und sich dann wundern, wenn Sie andauernd Zahnprobleme bekommen.. LG

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  • Januar 10, 2017 um 6:01 am
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    Es gibt ja noch eine Alternative zur Zahnseide da sie sehr umständlich für mich ist benutze ich eine Munddusche ist die gleiche Wirkung nur halt schneller. Auf der Seite gibt es paar gute Mundduschen die ich auch weiterempfehlen würde. http://mund-und-zahnpflege.com/

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