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Zahnpflege auf höchstem Niveau


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Sind zwei Minuten Zähneputzen genug?

Sind zwei Minuten Zähneputzen genug?

Zähneputzen, täglich zweimal, morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen. So lautet die Empfehlung für die Mundhygiene. So weit, so gut. Aber wie sieht es mit der Dauer der Zahnputzübung aus? Zwei Minuten, drei Minuten oder lieber noch länger? Was sagt denn die Wissenschaft?

Erst drei, dann zwei Minuten

Ältere werden es noch. Früher waren drei Minuten angesagt. Aber irgendwann war dies zu lang. Nun wurden nur noch zwei Minuten für die Zahnputzaktion empfohlen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Zeitverkürzung mit dem vermehrten Einsatz von elektrischen Zahnbürsten einherging. Denn in den USA, dem wichtigsten Markt für elektrische Zahnbürsten, war schon immer eine Zahnputzdauer von zwei Minuten angesagt.

Wissenschaftliche Grundlage fehlt

Aber weder für die Empfehlung von zwei Minuten noch für die von drei Minuten gibt es eine wissenschaftlich gesicherte Grundlage. Im Gegenteil: Bereits 1986 zeigte eine Studie, dass die optimale Zahnputzzeit bei 5,1 Minuten lag. Allerdings mit einer großen Streubreite. Und selbst bei dieser optimalen Zahnputzzeit wurden die Zähne nicht völlig sauber. Sie wurden aber auch nicht sauberer, wenn noch länger geputzt wurde (Hawkins BF et al. Duration of Toothbrushing for effective plaque control. Quintessence Int. 1986; 17 [6]: 361-365). Eine weitere Studie stellte fest, dass beim Vergleich einer Putzdauer von 30 Sekunden mit einer Putzzeit von 180 Sekunden (drei Minuten) die längere Putzdauer zu einer weitaus besseren Entfernung der Beläge führte (vgl. George u. John). Die optimale Putzzeit konnte aber keine Studie ermitteln.

Individuelle Putzzeit muss selbst ermittelt werden

Somit muss jeder für sich selbst die richtige Putzzeit finden. Während bei einer Person zwei Minuten völlig ausreichend sind, können bei einer anderen Person selbst drei Minuten zu kurz sein. Eine gute Hilfe, um für sich selbst die optimale Putzdauer zu finden, sind Färbetabletten oder Färbelösungen. Erst die Zahnbeläge anfärben und anschließend die Zeit stoppen, die benötigt wird, um alle Beläge, auch zwischen den Zähnen, zu entfernen. Geht eigentlich ganz einfach.

Auch wenn uns die Wissenschaft in Bezug auf die Zahnputzdauer nicht richtig weiterhilft ist zumindest wissenschaftlich gesichert, dass zweimal tägliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta vor Karies schützt.

Sind zwei Minuten Zähneputzen genug?
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