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Zahnpflege auf höchstem Niveau

Elektrische Zahnbürsten: Neuer Testsieger.

Schon fast jeder Zweite putzt sich seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste. Es ist halt sehr bequem. Aber halten die Bürsten auch, was sie versprechen?

Stiftung Warentest hat geprüft und benotet

Seit 2013 prüft die Stiftung Warentest regelmäßig elektrische Zahnbürsten. Natürlich wird bewertet, wie sauber die Zähne geputzt werden. Aber auch andere Kriterien, beispielsweise die Bedienung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften gehen mit unterschiedlicher Gewichtung in das Gesamtergebnis ein. Für die Zeitschrift „Test 01/2019“ hat die Stiftung Warentest 13 exemplarisch ausgewählte Zahnbürsten im Prüflabor getestet und von „gut“ bis „mangelhaft“ benotet. Diesmal gab es eine Überraschung.

Der Preis der Elektrischen Zahnbürsten ist nicht entscheidend

Von den 13 im Prüflabor getesteten Zahnbürsten bestanden 6 die Prüfung mit „gut“. Der jahrelange Testsieger Oral-B wurde mit seiner Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin diesmal von der 220 Euro teuren Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart auf Platz zwei verdrängt. Die Schallzahnbürste Sonicare zählt bei der Zahnreinigung zu den Zahnbürsten, die am besten Beläge und Verunreinigungen entfernen (Zahnreinigung Note 1,5 „sehr gut“). Die gleiche Putzleistung und damit ebenfalls „sehr gut“ erreichte die Edel-White Sonic Generation 8 Winner. Zwar ist der Preis von ca. 220 Euro für die Philips Sonicare stattlich, aber laut Stiftung Warentest ist sie umfangreich ausgestattet, leicht zu bedienen und hält mindestens sechs Jahre lang durch.

Der Test macht deutlich, dass am Preis allein die Qualität einer Zahnbürste nicht zu erkennen ist. Denn die beste Zahnbürste mit der Gesamtnote 1,8 (Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart) für 220 Euro mit vielen Extras, reinigt die Zähne genauso gut wie ein Modell für 99 Euro. Die Akkuzahnbürste Active Professional der Drogeriemarktkette dm für lediglich 16 Euro ist zwar laut und nicht sehr handlich, die Zähne werden aber auch bei ihr sauber. Die Stiftung belohnt das mit „gut“ (Note 2,2).

Im Gegensatz dazu versagte eine 150 Euro teure Designerbürste. Denn mit dem Schlusslicht Issa 2 von Foreo waren die Tester nicht zufrieden. Sie vergaben daher die Gesamtnote „mangelhaft“. Die Bürste kostet zwar stolze 150 Euro, erfüllt aber ihre gewünschte Funktion nicht. Laut Warentest entfernt sie Zahnbeläge nur „mangelhaft“. Auch beim Testkriterium Haltbarkeit machte die Bürste keine gute Figur. Bereits nach zweieinhalb Jahren simulierter Nutzungsdauer war sie am Ende angelangt.

Schallzahnbürsten oder rotierende Zahnbürsten?

Längst haben sich schallaktive Zahnbürsten auf dem Markt etabliert. Sie produzieren, daher der Name, pro Minute 13 000 bis 40 000 Schwingungen und werden eingesetzt wie eine Handzahnbürste. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben runde Köpfe und machen pro Minute typischerweise 8 800 schwingende Seitwärtsbewegungen. Sie sind meist etwas lauter als die schallaktiven Zahnbürsten. Im Test erwiesen sich beide Bürstentypen als gleich stark: unter den sechs „guten“ sind je drei von jedem System.
Der vollständige Test Elektrische Zahnbürsten findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/zahnbuersten abrufbar.

(Quelle: Stiftung Warentest/Foto: zahnputzladen.de)

 

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Information zur Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest ist eine gemeinnützige deutsche Verbraucherorganisation. Aufgrund eines staatlichen Auftrags und gefördert mit Steuermitteln untersuchen und vergleichen ihre Mitarbeiter Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter. Sie hat ihren Sitz in Berlin.

Die Stiftung Warentest führt vergleichende Warentests und Dienstleistungsuntersuchungen aus fast allen Bereichen des täglichen Lebens durch. Die Stiftung finanziert sich durch den Verkauf ihrer Zeitschriften, den Verkauf von Büchern, Werbelizenzen, durch Testergebnisse im Internet auf test.de und durch Zuwendungen der Stifterin.

(Quelle: www.wikipedia.org)

Elektrische Zahnbürsten: Neuer Testsieger.

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